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Kachelofen und Niedrigenergiehaus

Den Niedrigenergiehäusern gehört die Zukunft im Hausbau.
Die Verbesserung der Gebäudetechnik schreitet rasant voran.

Die Bauphysik im Wohnungsbau macht enorme Fortschritte. Das Niedrigenergiehaus ist inzwischen allgemeiner Standart. Ein stündlicher Wärmebedarf von 8,0 kWh ist heute schon heute gängige Praxis - Sie lesen richtig: das gesamte Haus benötigt 8,0 Kwh! Konventionelle Warmluftöfen, seien es Kachelöfen, Heizkamine oder Kaminöfen genügen diesen "Minimalforderungen" beileibe nicht. Die kritischen Berührungspunkte sind:
  • der geringe Wärmebedarf
  • Raumlufttechnische Anlagen ( Küchen- Dunstabzugshauben, einschl. der kontrollierten Wohnraumbelüftung.
  • Dichte Gebäude - Außenhüllen ( mit dem Zwang zur raumluftunabhängigen Verbrennungsluftversorgungen unserer Heizgeräte).
Zukünftig wird man sich darauf einstellen müssen, daß der Gesamtwärmebedarf unserer Wohngebäude immer niedriger werden wird. Gebäudeheizungen im Einfamilienhaus von 16 - 30 kWh gehören der Vergangenheit an. Eine Ausnahme bietet der Alt-Gebäudebestand. Allerdings ist auch hier zu erwarten, daß durch Energie-Einspar-Investitionen eine deutliche Verringerung des Wärmebedarfs eintreten wird.

Niedrigenergiehäuser sind bei Neubauten allgemeiner Standard. Das 3-Liter-Haus ist Stand der Technik und Passivhäuser sind auf breiter Basis in der Testphase, besonders im Fertighausbau. Experten sehen die langfristige Entwicklung im Drittel-Mix der im Haus eingesetzten Energieformen. Die Brennwert-Heizungsanlage wird die Solarenergie einbinden und erneuerbare Energien wie z.B. Holzpellets oder Stückholz als Wohnraumöfen oder Heizkaminen werden zunehmend eine Rolle spielen. Allerdings sind Kamin- oder Kachelofenheizeinsätze mit einer Nennwärmeleistung von 7 - 11 kWh in diesen Gebäuden fehl am Platze.

Einzig der Grundofen bietet als Wohnraumheizung in solchen Fällen die optimale Voraussetzungen. Er leistet in dem erforderlichen Leistungsspektrum von 2,5 - 3,5 kWh eine verträgliche und äußerst angenehme Heizleistung im zu beheizenden Wohnbereich. Mehr zum Grundofen allgemein erfahren Sie auch auf unser Info Seite zu diesem Thema. Hier einige von uns verwendete Systeme.




Das Schnittmodell eines
Chiavettaeinsatzes.



Der Chiavetta Einsatz
mit Wärmetauscher



Beheizte Sitzbank - kein Problem.
Durch den Rauchrohranschluß unten (!) wird
der Ofen vollständig und gleichmäßig bis
zum Sockel erwärmt.




Das HAAG - THERM Grundofensystem
Der Grundofen besteht aus einem rostlosen Feuerraum, der Tiroler Verbrennung. Danach folgen so genannte Züge, die den Rauchgasen die Wärme entziehen. Der Feuerraum ist bis zu 65 tief. Damit kann teils bis zu 50cm langes Holz verbrannt werden. Die Befeuerung von einem anderen Raum ist ebenso möglich, wie der Einbau einer großen Glasscheibe. Um eine schnellere Wärmeabgabe zu erzielen ist es möglich, einen Stahlnachheizkasten zu integrieren.




Hier Sie die liegenden Züge
sowie der bereits fertiggestellten Sockel zu erkennen





Der Grundofenkorpus wird entweder mit Kacheln verkleidet. Bei Verputzter Außenfläche ist eine zweite Schale erforderlich.





Verkachelt oder verputzt - ganz individuell.



Grundofen von Ofen Innovativ
Bei den Speicherkaminen der Firma Ofen Innovativ OI GmbH handelt es sich um eine vorgefertigte Grundofenkonstruktion mit Tür und Feuerraum.
Der MHL von OI hat weltweit als erste Feuerstätte, eine Bauartzulassung für den raumluftunabhängigen Heizbetrieb. Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung Nr. Z-43.12-164 vom 27. Januar 2004; Zulassungsgegenstand: Bauart von vor Ort zu errichtender, ortsfester, raumluftunabhängiger Speicher-Einzelfeuerstätte „OI-Speicherofen MHL“. • Durch die saubere Verbrennung erfüllten die Feuerräume (MHL Nachweislich) die hohen Emissionsansprüche der Stadt Stuttgart, Regensburg und München.



Das Einsatzsystem



Als Grundofen-Kamin im Einsatz



Alle drei Systeme bieten insgesamt große Vorteile. So u.a.

  • Große, freibleibende Sichtfensterscheibe ( auch beim Haag System)
  • Schnelle Wärme durch die große Scheibe
  • Lang anhaltende Strahlungswärme
  • Saubere Wärme (keine Konvektion)
  • Geringer Bedienungsaufwand (Auch einmaliges Heizen pro Tag möglich)
  • Hoher Wirkungsgrad durch genau dimensionierte Züge
  • Holzscheitlänge 56 cm oder 35 cm liegend
  • Robuster Feuerraum durch dicken Stein ( ca. 9cm )
  • Durchheizung vom Nebenraum möglich ( nicht beim Chiavetta)
  • Elektronische Ofensteuerung auch nachrüstbar ( beim OI Konzept)
  • Außenluftleitung anschließbar
  • Einhebelbedienung
  • Steuerungsentriegelung mit dem Lufthebel
  • Türanschlag rechts oder links möglich
  • Türe und Griff einheitlich schwarz, Nickel oder Gold
  • Rahmen in verschiedenen Farben möglich

Fazit:
Der Grundofen ist das Ofensystem der Zukunft für Niedrigenergiehäuser. Die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten durch den professionellen Ofenbauer lassen ihn zudem zu einem Schmuckstück im Haus werden. Welches der drei Systeme nun am besten für Ihren Zweck paßt können Sie nur in einem persönlichen Beratungsgespräch herausfinden.