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So finden Sie den richtigen Kaminofen

Das sollten moderne Öfen heute bieten:

  • DIN Geprüft ( DIN 18891), Bauartklasse BA 1
  • Umweltschonende Verbrennung (selbst bei halber Nennheizleistung)
  • Entsprechen der neuen 1. BIMSCH V (gültig seit März 2010)
  • Das Feuer brennt auch mit wenig Holz sauber ab
  • Primär und Sekundärluftregler
  • Entspricht Regensburger und/oder Stuttgarter Modell (bisher höchste Anforderungen an die Umweltverträglichkeit)) bzw. der neuen BImSCHV.
  • Benötigt keinen Feinstaubfilter, aufgrund excellenter Verbrennungstechnik.
  • Stahlwandstärke im Feuerraum 4 mm
  • Verschraubte Türen an den Bändern (können nachgerichtet werden)
  • Hochwertige Schamotte oder Vermiculite
  • Prüfzeichen auf der Rückseite (DIN oder CE Zeichen)
  • Gratfreie Metallkanten
  • Zwei oder Dreipunktverriegelungen der Türe (damit kann die Türe richtig dicht verschlossen werden)
  • Scheibenspülung (dadurch bleibt die Scheibe länger "sauber")
  • Garantie von 2 bzw. 5 Jahren.
  • Bundesweiter Service durch den Hersteller
  • Nachkaufmöglichkeiten von Ersatzteilen ( kann bis zu 10 Jahren und länger sein)
  • Und nicht zuletzt, sie müssen auch noch gut aussehen.

 

Begriffserklärungen

Vermiculite

Vermiculite ist ein natürliches hochhitzebeständiges Mineral und besteht aus Aluminiumeisenmagnesiumsilicat. Aus diesem Silicat werden Platten in einem Spezialverfahren hergestellt. Es eignet hervorragend für die Innenauskleidung von Feuerstätten und Kaminöfen. Gegenüber Schamotte ist das geringe Gewicht, die glatte Oberfläche und eine höhere Stabilität von Vorteil. Durch die wärmedämmende Wirkung des Materials erhöht sich die Abbrandtemperatur und verringert den Emissionsausstoss.

Doppelwandig

Im unteren Bereich wird Raumluft angesaugt. Diese Luft wird zwischen den Wänden erwärmt und steigt nach oben. Im oberen Bereich tritt die warme Luft wieder aus. Durch diese Kovektion wird die Warmluft gleichmäßig im Raum verteilt und der Ofen weitgehend vor überhitzung geschützt.

Primärluft

Primärluft wird der Feuerstelle durch den Feuerrost zugeführt. Diese ist in der Anheizphase und bei der Verbrennung von Kohle erforderlich. Bei der Holzverbrennung wird nach der Anheizphase die Primärluftzufuhr geschlossen.

Sekundärluft

Die Sekundärluft (Scheibenhinterlüftung) wird dem Feuerraum durch entsprechende Kanäle im oberen Bereich zugeführt und strömt an der Scheibe entlang. Sie ist für die Verbrennung von Holz erforderlich und verhindert weitgehend die Verrußung der Scheibe. Sie bewirkt eine Nachverbrennung der Abgase und somit eine emissionsfreiere Verbrennung.

Tertiärluft

Die Tertiärluft sorgt für eine optimierte Verbrennung. Durch die zusätzlich zugeführte Tertiärluft wird eine noch emissionsärmere Verbrennung erreicht. Durch effektivere Verbrennung hat der Ofen einen höheren Wirkungsgrad.

 

Welche Leistung soll der Kaminofen haben?

Die Faustformel  lautet: 1 kW heizt ca.10- 15 kW.

Beispiel 1, Haus aus den 1970ern,  eine zu beheizende Fläche von ca. 50 qm ohne Vollwärmeschutz, dann wäre der ideale Wert 5 kW. Also eine Kaminofen mit einem Leistungsbereich zwischen 4 - 8 kW wäre optimal. (Die Formel lautet:  50qm : 10 qm = 5 KW)

Beispiel 2 Neubau, mit KFW 40/60 Standart (o.ä.), Grundläche zu beheizende Fläche ca. 50qm, dann wäre der ideale Wert 3-4 kW (Formel 50 qm : 15 qm = 3,33kW). Ein Ofen mit einem Leistungsbereichswert zwischen  2 - 5 KW wäre ausreichend.

Wie steuert man die Wärmeabgabe?

Einen Kaminofen kann man nur mittels mehr oder weniger Holzzugabe steuern.  1 Kg Holz bringt, je nach Holzart (Fichte, Buche etc) , zwischen 3 - 4,5 KW Energie. Kalkuliert man mit nur 3 KG, dann kann man errechnen  wieviel bzw. wie wenig Holz man benötigt um die entsprechenden Werte zu erreichen. Viele Hersteller empfehlen nicht mehr als 2 kg Holz auf einmal in den Brennraum zu legen.
 

Moderne Technik für eine saubere Umwelt - Alt gegen neu lohnt sich.

Moderne Kaminöfen verbrauchen aufgrund des höheren Wirkungsgrades weniger Brennstoff. Damit ist CO2-neutrales Heizen mit Holz auch unter den neuen gesetzlichen Auflagen wirtschaftlich interessant und ökologisch sinnvoll. Der Austausch alter Feuerstätten schont den Geldbeutel und hilft der Umwelt, wie man an dem untenstehenden Vergleich deutlich erkennen kann.

 

  Altgeräte - Geräte
älter als 20 Jahre
 Neue Öfen
 Wirkungsgrad  ca. 65 %  ca. 80%
 Holzverbrauch pro Stunde ca. 4 kg   ca. 2,5 kg
Luftverbrauch ca. 50m³ / Std. ca. 20 m³ / Std.
Durchschnittlicher Staubaustritt ca. 150 mg / m³ ca.  70mg / m³
     
Der Beitrag für die Umwelt    
Anzahl der Geräte am Markt ca. 11 Mio. ca. 1,6 Mio.
Staub / Stunde / Gerät   7,5  g 1,4 g
Geschätzte Betriebsdauer
4 Std. Gerät
 30g  Staub pro Tag 5,6 g Staub pro Tag
Hochrechnung Feinstaub  330 t  bundesweit 9 t bundesweit

(Quelle: www.cera.de)